Wie funktioniert Pixelhobby?

Bei Pixelhobby steckst du ein Bild aus lauter kleinen Steinen zusammen. Kein Kleber, kein Bügeleisen, keine Trockenzeit. Du nimmst einen Stein, drückst ihn auf einen Pin, und er sitzt.

Wie das aussieht, siehst du am schnellsten im Video.

Was du brauchst

Vier Dinge, mehr nicht: eine Basisplatte, Pixelquadrate mit den Farben, eine Vorlage und am besten eine Pinzette.

Die Basisplatte ist durchsichtig und voller kleiner Pins. Auf der normalen sitzen 40 mal 50 Pins, das sind 2000. Die kleine hat 24 mal 24, also 576.

Die Pixel kommen nicht lose, sondern hängen an einem Pixelquadrat. Das ist etwa 6 mal 6 Zentimeter groß, und die Pixel hängen darin an einem Gitter. Du löst sie einzeln heraus.

Bei Klassik (Mini) ist ein Pixel 2,5 mal 2,5 Millimeter groß und jeder Stein sitzt auf genau einem Pin. Bei XL (Midi) sind es 5 mal 5 Millimeter, und ein Pixel steckt genau auf vier Pins.

Die Pinzette ist kein Muss. Viele pixeln mit den Fingern, gerade bei XL (Midi). Bei Klassik (Mini) geht es mit Pinzette aber deutlich leichter. Schneller wirst du damit nicht, es sind halt entsprechend viele Steine.

So funktioniert es

Die Vorlage legst du unter die durchsichtige Basisplatte. Durch die Platte hindurch siehst du, welches Feld welche Farbe bekommt.

Wenn du die Vorlage selbst ausdruckst, achte auf eine Sache, sonst ist die ganze Arbeit umsonst: Sie muss in tatsächlicher Größe gedruckt werden. Im Acrobat heißt die Einstellung genau so. Passt du sie beim Drucken auf die Seitengröße an, stimmen die Felder nicht mehr mit den Pins überein und die Vorlage ist unbrauchbar.

Durchsichtige Pixelhobby Basisplatte liegt auf der Vorlage

Die Vorlage ist in Rechtecke aufgeteilt, wenn wir jetzt von der normalen Basisplatte ausgehen. Auf jedem Vorlagenrechteck stehen vier Symbole, und jedes Symbol steht für eine Farbe. Vier Farben pro Rechteck also.

Für eine ganze Basisplatte brauchst du mehr als vier Farben, deshalb gehören mehrere Vorlagenrechtecke nacheinander unter dieselbe Platte. Du steckst alle vier Farben des ersten Rechtecks, nimmst die Platte hoch und legst sie auf das nächste.

Schau vor jedem Wechsel nach, ob wirklich alle Symbole besetzt sind. Eine vergessene Lücke findest du später nur mühsam wieder.

Und jetzt der Handgriff, an dem die meisten Bilder scheitern: Auf der Rückseite der Basisplatte sitzt ein transparenter Pfeil. Der muss bei jedem Wechsel in dieselbe Richtung zeigen, sonst steht ein Teil deines Motivs am Ende verdreht. Unsere Empfehlung: Lass den Pfeil immer auf etwas zeigen, am besten in Richtung der Farbnummern. Dann weißt du auch nach einer längeren Pause wieder, wie herum die Platte auf das Bild gehört.

Innerhalb eines Rechtecks steckst du am besten immer eine Farbe nach der anderen. So bist du sicher, dass du alle Symbole für eine Farbe erwischt hast.

Pixelhobby Pixelquadrat mit den Pixeln am Gitter

Pixelquadrat mit der Farbnummer auf dem runden Steg

Die Farbnummer steht auf der Rückseite des Pixelquadrates, auf dem runden Steg in der Mitte. So findest du dieselbe Farbe später wieder, wenn du nachbestellen willst. Die Farbnummern sind für beide Pixelgrößen gleich: Die 100 ist bei Klassik (Mini) dasselbe Weiß wie bei XL (Midi), die 441 dasselbe Schwarz.

Nicht wundern: Von jeder Farbe brauchst du unterschiedlich viele Pixel und damit unterschiedlich viele Pixelquadrate. Das hängt an der Größe der Farbflächen und an der Größe des Bildes.

Ist die Platte voll, bist du mit dieser Platte fertig. Bestand dein Bild aus nur einer Platte, bist du ganz fertig. Du musst nichts kleben und nichts bügeln, die Pixel halten von allein.

Wenn du merkst, dass die Pixel nicht ganz eben auf der Platte sitzen, nimm eine Glasflasche und rolle einmal darüber. Leere Bierflaschen haben sich dafür ganz gut bewährt.

So sieht das Ergebnis aus

Zwei Beispiele, jeweils das Original, das fertige Pixelbild und eine Nahaufnahme.

Tiger, Originalfoto

Das Original.

Tiger als Pixelhobby Pixelbild

Daraus wird dieses Pixelbild.

Tiger als Pixelbild in der Nahaufnahme

Und so sieht es aus der Nähe aus.

Aus der Nähe siehst du jeden einzelnen Stein. Aus zwei Metern Abstand siehst du nur noch das Bild. Genau davon lebt die Sache.

Wolf, Originalfoto

Noch ein Original.

Wolf als Pixelhobby Pixelbild

Als Pixelbild.

Wolf als Pixelbild in der Nahaufnahme

Und aus der Nähe.

Dein eigenes Bild pixeln

Du musst nicht bei unseren Motiven bleiben. Aus fast jedem Foto lässt sich eine Vorlage machen.

Am einfachsten schickst du uns dein Bild an info@pixelhobby-shop.de und schreibst dazu, wie groß es werden soll. Bilder aus WhatsApp sind dafür oft zu klein und zu unscharf, schick uns die Datei lieber im Original. Du bekommst meist in ein bis drei Tagen einen Vorschlag, wie es gepixelt aussieht. Bestellst du danach, legen wir die Vorlage ausgedruckt und kostenlos dazu.

Du kannst dein Motiv auch selbst entwerfen. Wie das geht, steht ausführlich in einem eigenen Beitrag: Erstelle dein eigenes Bild in Pixelhobby.

Und wenn du gar nicht selbst entwerfen willst, findest du bei uns fertige Vorlagen.

Fang klein an

Für den ersten Versuch reicht ein Bild mit nur einer Basisplatte. Oder du startest noch ein Stück kleiner mit einer kleinen Basisplatte, also mit einem Magnet Set oder einem Schlüsselanhänger.


Das Material dazu findest du hier: Basisplatten · Farben Klassik (Mini) · Farben XL (Midi) · Medaillons und Schlüsselanhänger · XL (Midi) Magnet Sets · Zubehör · Pixel Klassik Vorlagen